Sächsische Weinhoheiten 2017/2018

Das sind unsere neuen Weinhoheiten

Weinkönigin

Maria Lehmann (28) ist ausgebildete Einzelhandelskauffrau und arbeitet als Kundenberaterin in einem Versicherungs-unternehmen. Ihre Liebe zum Wein lernte sie durch ihren Mann kennen, den sie auch bei allen Arbeiten im Weinberg und im Weinkeller unterstützt. Sie steht auch gerne im Weinstand, um die Weinliebhaber von den sächsischen Weinen zu überzeugen und die Hintergrundinformationen zum Wein zu liefern.  Maria´s Lieblingsweinsorten sind typisch sächsisch – der Goldriesling und der Schieler. Sie lebt nach dem Motto „ Lerne von gestern, lebe heute und plane für morgen.“

Weinprinzessin

Die gebürtig aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Katrin Hecht (26) hat einen Abschluss als Master in Agrarwissenschaften und arbeitet beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Großenhain. Sie ist dort unter anderem für die Sachkundelehrgänge verantwortlich. Wenn sie nicht gerade als Komparsin auftritt, lässt sie selbst in Ihrer Freizeit das Thema Natur und Landwirtschaft nicht los und sie sagt: „Ich möchte mich gern neu verlieben, und was gäbe es da Schöneres als den sächsischen Wein.“ Zu ihrer Lieblingsrebsorte gehört unter anderem der Goldriesling.

Weinprinzessin

Die gelernte Einzelhandelskauffrau Maria Czerch (28) arbeitet als Projektmanagerin beim Tourismusverband Elbland und ist dort für das Jubiläum 25 Jahre Sächsische Weinstraße und den Weinwanderweg verantwortlich. Ihre Liebe zum sächsischen Wein entdeckte sie vor über 10 Jahren und hatte sich aus diesem Grund schon zweimal zur Wahl der Weinhoheiten gestellt. Aus ihren Erfahrungen heraus sagt sie selbst über sich: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen!“ Sie ist sehr stark mit dem Wein im Elbtal verbunden und möchte deshalb die sächsischen Winzer gerne unterstützen. Die Scheurebe ist wegen des „faszinierenden und komplexen Repertoires an Aromen“ ihre Lieblingsweinsorte.

 

Unsere Weinkönigin erzählt über sich und das Amt.

 

Mein Name ist Maria Lehmann, 28 Jahre jung und glücklich verheiratet. Meine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau habe ich in einem Discounter in Meißen absolviert. Bis Mitte 2012 habe ich auch in Meißen gearbeitet und gelebt. Seit knapp 5 Jahren arbeite ich in der Versicherungsbranche als Kundenberaterin – zwei Jahre davon in Riesa, aber seit 2015 wieder in Meißen. Zusammen mit meinem Mann und unserem gemeinsamen Hund Oskar wohnen wir im Familienweingut in Diesbar-Seußlitz.

Mit dem Wein bin ich seit meiner Kindheit eng verbunden. Durch die berufliche Tätigkeit meiner Mutti habe ich immer viel über unsere Region und den Weinanbau mitbekommen. Sie arbeitet seit mehreren Jahren auf dem Weingut Schloss Proschwitz, daher ist Wein bei uns ein fester Bestandteil in jedem Gespräch.

Vor über 6 Jahren lernte ich meinen Mann Sebastian kennen. Dieser benötigte Unterstützung für seinen Weinstand zum Elbhangfest. Aus einem kleinen Zuverdienst ist dann die Liebe entstanden. Seit diesem Tag gehört Wein zu meinen Leben endgültig dazu. Bei verschiedenen Weinfesten wurde ich in den vergangenen Jahren immer wieder von Gästen angesprochen, welche meinten, ich könnte mich doch zur Wahl der Sächsischen Weinhoheiten stellen. Dies war bis zu diesem Zeitpunkt kein Thema für mich gewesen.

Erst durch Anna Bräunig habe ich mich intensiver mit dem Thema „Sächsische Weinhoheiten“ auseinandergesetzt. In ihrem ersten Amtsjahr konnte ich sehen, wie sie ihre Liebe zum sächsischen Wein an den Mann oder die Frau bringen konnte. Sie hat mir gezeigt, wie Wein die Menschen miteinander verbindet. Sie war einer der Gründe, warum ich meine erste Bewerbung 2016 an den Weinbauverband Sachsen e. V. gesendet habe.

Ein anderer Grund ist, dass ich unseren Winzern mit meinem Amt etwas zurückgeben möchte. Ich will sie dabei unterstützen weiter voran zukommen.

Leider war das Glück letztes Jahr nicht auf meiner Seite, ich bin an diesem Wahlabend ohne Krone von der Bühne gegangen. Nach der Wahl hatte ich sehr viel Zuspruch bekommen. Dieser baute mich auf. Viele hofften, dass ich mein Glück noch einmal probiere.

Daher stand mein Entschluss schnell fest, mich dieses Jahr wieder der Wahl zu stellen. Dieses Mal hatte ich mehr Glück und habe die goldene Krone nach Diesbar-Seußlitz gebracht.

Es gibt für mich viele gute und vor allem charakterstarke Weine, die mich sehr interessieren. Ich habe aber keinen klassischen Lieblingswein oder eine favorisierte Rebsorte, welche ich immer trinke.

Es kommt bei mir auf die Gelegenheit und meine Stimmung an. Jetzt, wenn die Tage wieder kürzer und kühler werden, trinke ich gerne mal einen Rotwein. Einen kräftigen Dornfelder oder Blauen Zweigelt vor unserem Kamin. Im Sommer bevorzuge ich dann lieber einen leichten Wein mit einer schönen Fruchtnote in der Nase, da stelle ich mir gerade einen schönen Schieler oder auch einen Elbling vor. Zum Essen bevorzuge ich einen Wein, der zum Essen ideal passt. Ich bin schon in der Planung für unser Familienessen zu Weihnachten und suche jetzt noch den passenden Begleitwein dazu.

Als Sächsische Weinprinzessin oder Weinkönigin ist man im Dienste des sächsischen Weines und der Winzer unterwegs. Die Aufgaben als Weinkönigin sind sehr abwechslungsreich und eine neue Herausforderung für einen selbst. In meinem Amtsjahr werde ich Weinproben und Veranstaltungen alleine oder mit moderieren. Ich werde auf Messen unsere heimischen Winzer mit deren Weinen vertreten und bekannter machen. Wir Sächsischen Weinhoheiten stehen als Repräsentanten für unser Anbaugebiet, und wir werden in unserem Amtsjahr zur Weinfachfrau heranwachsen.

Wenn ich einen Tag lang Bürgermeisterin wäre, dann würde ich gerne einführen, dass es in jeder Schule und den Kindertagesstätten selbstgekochtes Essen aus der hauseigenen Küche gibt. Des Weiteren sollte die Stadt die Kosten für die Verpflegung in Schule und Kita übernehmen. Vielleicht könnten die Schüler durch Neigungskurse bei der Zubereitung des Essens mithelfen.

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