Weinjubiläum feiert auch das entfernte Schlieben – Zum Wohl!

WKT N° 139 02.07.2011 – nasskalt wie im Ende Oktober, noch nie hat die Weinkönigin einen Termin in der Winterjacke wahrgenommen . . . . . . . . . .  [slideshow]Fassrollen im entfernten SCHLIEBEN. Weinkönigin Juliane war zur historischen Szene geladen . . . .zusammen mit Graf Friedrich wurde eine Szene Anno Dazumal nachgestellt. Friedrich war der Bruder von Otto dem Reichen. Ihm wurde damals die Lausitz und Schlieben vererbt, während sein Bruder Otto die Mark Meißen von seinem Vater erhielt. 

16.00 Uhr wurde die Neue MOIE gewählt, denn Ayline Becker suchte ihre Nachfolgerin. Kurz vor der Nachstellung der historischen Szene vergleichten wir unsere Texte. Sie Kandidatinnen mussten melken, die Fleischteile eines Rindes bestimmen, Kräuter erkennen . . . quasi alle praktischen Tätikeiten eines jungen Mädels bzw. einer kräftigen Magd erledigen – und das auch, wenn es regnet!

Lisa, Moie von 2009, ist erneut angetreten und hat sich gegen meine Namensvetterin Juliane durchgesetzt. Somit ist sie die Moie von 2011. Morgen ist der erste Termin in der Kellerstraße. Durch diese bin auch ich auf dem Heimweg geschlendert und musste meinen Heimweg auf ein Schöppchen oder zwei . . . verlängern . . . . Interessante, weit gereiste Winzer lernte ich kennen! Annette und Michael Ruso, eigentlich sind sie aus Bautzen, doch ihre Weine wachsen in RUST in Österreich. Gelb-Blaue Etiketten springen den Weinfreund an, doch der weite Weg und die Pendelbeziehung von Annette, welche noch in ihrer Sächsichen Heimat wohnt, lohnt sich jedes Wochenende wieder. . . . . ihr Mann kreiert tolle Weine! Einen Buschenschank gibt’s auch. Vielleicht schaffe ich es auch einmal dort hin nach Österreich. Auch Winzer aus Rheinhessen waren dabei. Weingut Schauf vom Katharinenhof aus Guntersblum war bereits zum 20. mal angereist. Einen prickelden Secco mit Chilli-Rose Likör haben sie mir angeboten, genauso spannend zeigte sich der Rieslingsekt mit Traubenlikör auf meiner Zunge. Die Winzer vom Schliebener Weinbauverein schenkten in ihrem doch SEHR GROSSEN KELLER, das war nur einer von 33 – davon sind noch heute 14 nutzbar und in 4 habe ich rein geguckt – , ihren eigenen Müller-Thurgau, Bacchus und Regent aus.

Die amtierende Moie LISA habe ich zu den Tagen der offenen Weingüter eingeladen. Ich bin gespannt, ob sie es terminlich einrichten kann.

Weinkönigin Juliane I.
Eingetragen in: Weinhoheiten unterwegs