Weinfest in Meißen und Radebeul 09.2012

Kutschfahrt, Speedboot und viele Winzer

 
Foto: Andreas Fritze

Am letzten Wochenende folgte ein Highlight dem anderen. Begonnen hat der Weinfestfreitag am Morgen 10:00 Uhr im Weingut Aust. Das traditionelle Binden der Kalebstraube zum Herbst- und Weinfest durch Winzer und Weinhoheiten gehört zur Vorbereitung. Zur Eröffnung der Feste wird die Traube von den Winzern getragen und symbolisiert einen erntereichen Herbst, den Beginn der Weinlese und den guten Wein. 17:30 Uhr wurde dann mit einem Eröffnungszug über den Dorfkern von Kötzschenbroda das Weinfest mit Künstlern, Winzern, dem Oberbürgermeister und Bacchus und den Weinhoheiten eröffnet. Auch unsere Gäste, die Schliebener Moie und die Jessener Weinprinzessin nahmen am Umzug teil. Gleichzeitig startet auch das Weinfest in Meißen. Um die beiden Feste möglichst gleichzeitig eröffnen zu können mussten wir so schnell wie möglich nach Meißen. Welcher Weg ist kürzer als der über die Elbe? Angekleidet mit THW Jacken, Schwimmwesten und Kopftüchern ging es in 15 Minuten über Wasser. Nach drei Anlegeversuchen sind wir in Meißen gelandet, wo wir auch schon erwartet wurden. Nach der Eröffnung auf dem Marktplatz vorm Rathaus ging es für unsere Franzi nach Neustadt an der Weinstrasse und für die Prinzessinnen zum abendlichen Empfang im Kreuzgang.

Samstag war Weinfest angesagt. Nach der Dampferfahrt von Meißen nach Radebeul mit der Streckenmoderation von uns Weinprinzessinen und Ralf Walther, dem stellvertr. Vorstandsvorsitzenden des Weinbauverbandes, ging es zu den Winzern in Altkötzschenbroda. „Tanzt“ ist das diesjährige Motto, was durch die Künstler des Wandertheaterfestival und die Gäste umgesetzt wurde.

Der Umzug durch Meißen am Sonntag morgen 10:00 Uhr, angeführt mit einer richtigen Kutsche und uns, war ein weiteres Highlight des Wochenendes. Jubelnde Menschen entlang der ganzen Strecke. Ein unglaubliches Gefühl. Da werden die Lachmuskeln hart trainiert. Noch eine kleine Runde bei den Winzern auf dem Markt lang, bevor es wieder über das Wasser mit dem historischen Schaufelraddampfer nach Altkötzschenbroda ging. Ein Rundgang durch die Höfe, ein Dankeschön an Winzer, Gäste und Hofbetreiber ohne die das Weinfest nicht möglich wäre und ein kleiner Bühnenauftritt bei der Weinkönigin Annegret a.D. ließen den Nachmittag viel zu schnell vorbei gehen.

Abends fielen wir dann doch etwas geschafft nach einen langen, tollen, erlebnisreichen Wochenende ins Bett. Dies sollte wohl einer der letzten Höhepunkte unserer Amtszeit sein.

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