Fazit ProWein 2016

Sächsische Raritäten überzeugen: Großes Interesse an sächsischen Weinen auf der ProWein 2016.

Der Gemeinschaftsstand des Weinbauverbands Sachsen hat auf der ProWein 2016 für viel positive Resonanz gesorgt. Die Weingüter Schloss Wackerbarth, Karl Friedrich Aust, Steffen Schabehorn, Steffen Loose,  Hoflößnitz, Kastler Friedland und Schloss Proschwitz haben dort einem internationalen Fachpublikum Raritäten von der Sächsischen Weinstraße vorgestellt. Insbesondere die täglich am Gemeinschaftsstand stattfindende Weinprobe des sächsischen Master of Wine Janek Schumann avancierte zum Publikumsmagneten. Die weltgrößte Weinmesse ProWein fand vom 13.-15. März in Düsseldorf statt.

Zum ersten Mal seit acht Jahren präsentierte sich die Weinbauregion Sachsen wieder mit einem Gemeinschaftsstand. So konnten die Winzer aus dem Freistaat die hohe Qualität sächsischer Wein- und Sektspezialitäten vorstellen und gleichzeitig die Vielfalt sächsischer Weine bekannt und erlebbar machen. Gleichzeitig konnten die sächsischen Winzer während der Messetage viele neue Kontakte knüpfen und bestehende Kontakte vertiefen. Der Gemeinschaftsstand wurde von Weinkennern aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch von internationalen Besuchern aus den USA, aus Asien und aus anderen europäischen Ländern, die auf der Suche nach besonderen Raritäten waren, aufgesucht.

Christoph Reiner, Vorstandsvorsitzender des Weinbauverbands Sachsen zeigt sich erfreut über die zahlreichen Besucher, die zu dem Gemeinschaftsstand gekommen sind: „Es zeigt, dass unsere Weine durch ihre Qualität und ihren Geschmack überzeugen. Wer einmal unseren Wein probiert hat, kommt gerne wieder zu uns zurück. Gerade aus anderen Weinbaugebieten kamen viele Winzer, Sommeliers und Weinkenner und zeigten sich beeindruckt von der Qualität unserer Weine“.

Sachsen blickt auf eine lange, 850-jährige Weinbautradition zurück. Außerdem wird seit 180 Jahren Sekt nach der nach der handwerklichen Kunst der „Méthode champenoise“, der klassischen Flaschengärung, hergestellt. Doch auch die Zukunft des Weinbaus im Freistaat war großes Thema am Gemeinschaftsstand. Die sieben Weingüter verdeutlichten ihre Affinität zu neuen Wegen und Innovationen, die die Qualität des sächsischen Weins auch für nächste Generationen sicherstellt.

„Unsere Tradition verpflichtet uns zu besonderer Sorgfalt. Unsere Winzer arbeiten jeden Tag hart daran, Verbrauchern ein besonderes Genusserlebnis zu bieten. Unser Einsatz und unser Engagement wurde auf der ProWein von vielen Besuchern honoriert und gelobt“, so Reiner weiter. Insbesondere die Steillagen wurden von den Besuchern als besonderes Charakteristikum herausgehoben.

Gefragt waren dieses Jahr erlesene Raritäten wie der Goldriesling, eine seltene Weinsorte, die fast ausschließlich nur noch in Sachsen hergestellt wird. Aber auch die neuen Wein- und Sektlinien stießen auf positive Resonanz. „Es ist uns gelungen, Sachsen als kleines, aber sehr feines und vielfältiges Weinbaugebiet zu präsentieren. Eine bessere Werbung kann man sich nicht wünschen“, so Reiner.

Mit rund 6.000 Ausstellern aus 57 Nationen ist die ProWein in Düsseldorf die größte Weinmesse der Welt. Drei Tage lang tauschten sich mehr als 50.000 Besucher aus rund 120 Ländern – von Gastronomen über Händler bis hin zu Winzern – bei der Fachmesse über neue Trends, Märkte und Weingüter aus.

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