Portugieser
Stand 2005: 3,2 ha = 0,8 % (aus Agrarbericht)
Portugieser - richtig: Blauer Portugieser auch Oportorebe, Feslauertraube oder Portugais Bleu genannt.
Der Graue, Grüne, Rote oder Weiße Portugieser sind nicht mit dem blauen Portugieser verwandt. Der Portugieser kam 1772 aus Portugal nach Vöslau in Österreich, trat von dort seinen Siegeszug durch Europa an und ist seit 1956 in Dtl. zugelassen. Heute ist er der Konsumwein unter den Rotweinen.
Es ist eine frühreife Sorte, die kurz vor dem Müller-Thurgau gelesen wird. Der Wein ist von heller roter Farbe, die bei später Lese auch dunkel werden kann. Durch seine milde Säure ist der Wein von frischer Art. Gern wird er in Sachsen mit dem Spätburgunder gemischt oder als Weißherbst hergestellt.
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