Morio Muskat

Stand 2006: 1,03 ha = 0,24 % bestockte Rebfläche

Die Rebsorte ist seit 1956 in Dtl. zugelassen. Diese wurde 1928 vom Landwirtschaftsrat Peter Morio (1887-1960) am Geilweilerhof in Siebeldingen -Pfalz aus Silvaner x Weißer Burgunder gezüchtet.

Peter Morio kreierte bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1952 unter anderem auch die Neuzüchtungen Bacchus, Domina und Optima. Morio Muskat ist mit dem echten Muskateller nicht verwandt. In Deutschland ist die Rebsorte relativ gut verbreitet, in Österreich, Tschechien, Kanada, Italien, Südafrika und der Schweiz gibt es nur geringe Mengen.

Der gelbgrün bis goldgelbe Wein wird häufig mit dem Silvaner verschnitten. Nur Weine aus vollreifen Trauben (80°Öchsle) ergeben einen wuchtigen Wein mit großer Fülle. Die Beliebtheit dieser Sorte ist rückläufig, was aber besonders wegen des in den letzten Jahren erreichten Qualitätsstandards ungerecht ist. Mit einer nicht überparfümierten Muskatnote und einer leicht fruchtigen Würze, die an Zitrone bis Holunderblüten erinnert, ist er ein sehr schmackhafter Wein, der eine gute Ergänzung zu den anderen Sorten bildet.

 

Informationen

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Fabrikstraße 16
01662 Meißen
Tel.: 03521/763530
Fax: 03521/763540

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www.weinbauverband-sachsen.de  

Website der Sächsischen Weinhoheiten
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