Domina
Stand 2006: 2,96 ha = 0,71 % bestockte Rebfläche
Die Rebsorte ist seit 1974 in Dtl. zugelassen. Sie wurde vom Landwirtschaftsrat Peter Morio im Jahr 1927 aus dem Portugieser x Spätburgunder gezüchtet. Der lateinische Name bedeutet „Herrin“.
Der Wein hat eine angenehme schöne Rotweinart, ist körperreich und gut gedeckt. Durch die betonte Säure und den etwas hohen Gerbstoffgehalt eignet er sich gut für eine lange Fassreife. Er sollte nicht zu jung getrunken werden. In Deutschland waren im Jahr 2001 rund 210 ha Rebfläche mit der Domina bestockt. Die Traube ist mittelgroß bis groß, dichtbeerig und geschultert. Die Beere ist blauschwarz, rund und mittelgroß. Die Reife erfolgt mittel bis spät.
Der Wein hat eine dunkle, tiefrote Farbe und feinfruchtiges Kirscharoma. In guten Jahren und Lagen ist er vollmundig, extraktreich, stoffig. Eine Lagerung im Holzfass rundet den Gerbstoffgehalt etwas ab. Domina ist als junger Wein meist säurebetont. Eine spätere Flaschenfüllung führt in der Regel zu runderen, vollmundigeren Rotweinen.
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