Frühburgunder
 

Stand 2006: 4,0 ha = 0,96 % bestockte Rebfläche
 
Frühburgunder - richtig Blauer Frühburgunder, auch Pinot Precoce Noir, Augustiner blau, Augustclevner, Blaue Jakobstraube, Burgunder früh blau, Champagner schwarz, Clevner, Clevner Frühburgunder, Frauentagtraube, Frühburgunder blau, Frühe Jakobstraube, Frühreifer schwarzer Burgunder, Frühes Möhrchen, Frühtraube, Ischia, Iskiya, Jackobstraube, July Grape, Laurenziustraube, Magdalenentraube genannt.

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Die Rebsorte ist seit 1971 in Dtl. zugelassen. Er unterscheidet sich zunächst durch die frühere Reife (ca. zwei Wochen früher als der Spätburgunder), daher auch die Namensgebung. Der Frühburgunder ist deshalb so gut wie nie von Grauschimmelfäule befallen, der beim Spätburgunder die Farbe negativ beeinflussen kann. Die Beeren des Frühburgunders sind kleiner als die des Spätburgunders. Viele Geschmacksstoffe sitzen in der Schale der Weinbeeren. Da bei kleineren Beeren das Verhältnis von Schale zum Rest der Beere größer und der Ertrag außerdem dadurch niedriger ist, bringt der Frühburgunder nicht selten samtigere und gehaltvollere Weine als sein Bruder hervor.

Aufgrund seiner frühen Reife wurde der Frühburgunder häufig als Kreuzungspartner von Neuzüchtungen verwendet. Zusammen mit dem Trollinger entstand die Rebsorte Helfensteiner und über den Sämling Muscat précoce des Saumur finden sich seine Gene in den Sorten Goldriesling und Perle von Csaba.

Seine Farbe ist zumeist ziegel- bis dunkelrot. Typische im Wein zu findende Aromen sind: Kirsche, Brombeere, schwarze Johannisbeere, Himbeere. Geschmacklich ist er samtig, besitzt meist eine angenehme Säure, einen vollen Körper und eine angenehme Würze.
Informationen

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Fabrikstraße 16
01662 Meißen
Tel.: 03521/763530
Fax: 03521/763540

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Website der Sächsischen Weinhoheiten
www.saechsische-weinkoenigin.de


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