Auszüge aus der PM vom 21.06.2016 – Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Mehrzahl der sächsischen Winzer arbeiten redlich

Neues Verfahren zur Qualitätskontrolle

Die Auswertungen aller Untersuchungen haben ergeben, dass bei insgesamt sechs Betrieben in Sachsen unerlaubte Pflanzenschutzmittel im Wein gefunden wurden, wobei ein Betrieb massiv betroffen ist.

Wir konnten belegen, dass die allermeisten kontrollierten Betrieb rechtskonform arbeiten. Die übergroße Mehrheit der analysierten Weine erfüllt die an sie gestellten Erwartungen“, erklärte die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz in Dresden.

Künftig werden alle Weine, für die als Qualitäts- und Prädikatsweine eine amtliche Prüfnummer beantragt wird, zentral und ausschließlich an der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) analysiert werden. Das Sozialministerium wird auf Grund der besonderen Ausgangssituation bis auf weiteres alle in der LUA ankommenden Weine in diesem Rahmen zusätzlich auch auf verbotene Pflanzenschutzmittel überprüfen.

„Damit stellen wir sicher, dass all unsere Qualitäts- und Prädikatsweine aufs strengste auch auf Pflanzenschutzmittel untersucht sind. Wir schaffen damit einen glaubwürdigen und nachprüfbaren Qualitätsbeleg für den sächsischen Wein und schützen damit auch die Marke „Sächsischer Wein“. Ein striktes Qualitätsmanagement der Weinerzeuger und damit einhergehende enge Kontrollen, verbunden mit einer amtlichen Untersuchung und Prüfung werden künftig das gute Image des Weinlandes Sachsen zusätzlich stärken“, erklärte Ministerin Barbara Klepsch.

(Quelle: Medieninformation 064/ 2016 – Sächsische Staatsregierung, hier geht es zur vollständigen Medieninformation)

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